Hochwasser auf usedom

Ein bizzarres Naturschauspiel an der Ostsee auf Usedom

Mitte Oktober gab es auf der Insel Usedom sowie in einigen Teilen Mecklenburg Vorpommerns eine Sturmflut. Bei nordöstlichen Sturm trat die Ostsee über die Ufer und flutete die Strandbereiche teilweise vollständig. Zum Teil wurden Dünen in Mitleidenschaft gezogen und sogar eine Kennzeichnungstonne der Seeschiffahrt wurde zwischen Zinnowitz und Zempin angespühlt.

So eine Sturmflut hatten wir auf der Insel Usedom lange nicht. Es war die stärkste Sturmflut seit 1904. Die Seebrücken auf Usedom sind aber größtenteils unbeschadet davongekommen. Das ganze Spektakel dauerte zirka 2 Tage. Danach war der Strand wieder da und die Urlauber konnten beruhigt sein. Manch einer hatte Angst, man müsse den Urlaub auf Usedom wohl demnächst auf den Dünen verbringen. Usedomkenner wissen aber: Es ist ein regelmäßiges Ereignis. Alle paar Jahre „spielt die Ostsee verrückt“.

Auch wenn es keine Seltenheit ist, dass auf der Insel Usedom eine Sturmflut auftritt, so ist es doch seit einem Jahrhundert die stärkste Sturmflut, die Usedom seid dem erlebt hat. Durch die Küstenschutzmaßnahmen in den vergangenen Jahrzehnten war man aber gut gerüstet und die Ufer trotzten der Ostsee größtenteils. An den Steilküsten hatte die Sturmflut aber durchaus genagt und sich ein wenig Land geholt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Zwei Tage später war der Strand dann wieder größtenteils da und man konnte wieder ausgiebige Spaziergänge machen. Der Eine oder Andere fand ordentlich Bernstein und die Urlauber und Einheimischen bewunderten die Seeschiffahrtstonne, die am Strand lag. Nachfolgend könnt ihr euch überzeugen, dass der Strand wieder da ist und die Ostsee wieder friedlich da liegt, als wäre nichts gewesen.

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